Schreibwerkstatt

Begonnen hat unsere Unternehmung mit der Schreibwerkstatt auf Initiative von Frau Gebhardt-Eßer, welche an einem Buch über Nachhaltigkeit im Bereich Pädagogik mit dem Titel „Generation Globalisierung – Nachhaltigkeit im pädagogischen Alltag“ arbeitete. Einige Jugendliche entschieden sich dazu, sich an einigen Samstagvormittagen in den Ferien zusammenzusetzen und über ihre Meinung bezüglich Umweltschutz zu reden. Aus dieser Arbeit sollte ein Kapitel im Buch entstehen. Es heißt „Energie – ein Thema, das mich betrifft?“. Außerdem erstellten die Schülerinnen und Schüler der Nachmittagsbetreuung für das Buch von Frau Gebhardt-Eßer Cartoons mit Beispielen, wie die Erde 2050 vielleicht aussehen wird. Sie zeichneten z. B. überfüllte Müllhalden, auf denen LKWs in einer 10 km langen Schlange stehen. Die Cartoons sollen unsere Mitmenschen aufrütteln, die Umwelt besser zu schützen, damit in Zukunft auch unsere Kinder noch in einer lebenswerten Umgebung leben können. Aus unserer Arbeit wurde schließlich nicht nur ein, sondern gleich mehrere Beiträge in Frau Gebhardt-Eßers Buch aufgenommen.


„Gegenwart? Jetzt. Zukunft? Bald.”, so lautet die Überschrift von Charlotte zu ihren Gedanken über Nachhaltigkeit. Viele Kinder und Jugendliche fragen sich, ob die Welt noch schön ist, wenn sie erwachsen sind.

„Ich hoffe auf eine schöne Zukunft”, schreibt Sarah und engagiert sich bei „Zukunft jetzt e.V.” und bei „Plant for the Planet”, um ihren Teil für eine lebenswerte Zukunft beizutragen.

„Es muss ein grundlegendes Umdenken in den Köpfen der Verantwortlichen geben. Doch diese Änderungen lassen auf sich warten und es stellt sich die Frage, ob es eines Tages nicht möglicherweise zu spät ist.” Diese Schlussworte findet Philipp nach seinen Überlegungen, weshalb er sich in nachhaltigen Projekten engagiert.

Und Sonja schlussfolgert zur Frage „Energie – ein Thema, das mich betrifft?”, dass viele Menschen immer mehr Energie verbrauchen und dabei garnicht an die Umwelt denken.

Matthias denkt auch über die Nachteile nachhaltiger Energiegewinnung nach und führt aus: „Solarzellen sind zwar schwer zu entsorgen, Windräder erzeugen Schwingungen im Boden und sind gefährlich für Vögel, für Wasserkraftwerke werden große Gebiete überflutet und Geothermalkraftwerke könnten eventuell Erdbeben verursachen, das weiß man aber noch nicht genau. Aber das sind keine dauerhaften Folgen und sie lassen sich beheben. Die Folgen der Nutzung von fossilen Brennstoffen sind wesentlich schwerwiegender und die Folgen können ewig dauern, selbst lange nach Aufgabe der Nutzung.”

Paula erfindet eine Geschichte, in der eine Energiefee jungen Menschen nahe bringt, wo und wie sich Energie sparen lässt, ohne dass man auf etwas verzichten muss. Als Maria aufbricht um ihre Freund Lina zu besuchen, folgt sie den Empfehlungen der Fee: „Maria schaltete den CD-Player aus, zog den Stecker, schaltete das Licht aus und verließ das Zimmer.”

 

Alle Zitate stammen aus Ute Gebhardt-Eßer: Generation Globalisierung – Nachhaltigkeit im pädagogischen Alltag. München: oekom Verlag 2013.